Ohligs ist der westlichste Stadtteil von Solingen. Zusammen mit den Stadtteilen Aufderhöhe und Merscheid bildet er den Stadtbezirk Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid. Die Entwicklung von Ohligs ist undenkbar ohne den Schnittpunkt der Bahnlinien von Köln nach Wuppertal und von Düsseldorf nach Remscheid. Das heutige Ohligs ging 1808 als selbständige Bürgermeisterei Merscheid aus dem unteren Kirchspiel Wald hervor. Damals gehörte der heutige Ortsteil Aufderhöhe noch zur Bürgermeisterei Höhscheid. Die Bürgermeisterei Merscheid erhielt 1856 Stadtrechte und wurde 1891 in Ohligs umbenannt.

Für die Wirtschaftsgeschichte von Ohligs war, wie auch in den anderen Stadtteilen Solingens, über Jahrhunderte das metallverarbeitende Gewerbe, insbesondere die Herstellung von Schneidwaren prägend. Zum 1. August 1929 wurde die Stadt Ohligs mit den drei Städten Gräfrath, Höhscheid und Wald in die kreisfreie Stadt Solingen eingemeindet.

Von den laut Branchenverzeichnis in der Stadt Solingen tätigen 68 Betrieben der Schneidwarenbranche arbeiten 23 (also jeder dritte) im Stadtbezirk Ohligs/Aufderhöhe/ Merscheid. In Ohligs gibt es eine Fußgängerzone mit zahlreichen Einzelhandelsgeschäften.

In Ohligs liegt mit dem Hauptbahnhof der wichtigste Bahnhof Solingens mit ICE und IC-Verbindungen.

Westlich von Ohligs liegt die Ohligser Heide, ein etwa 250 Hektar großes Naherholungsgebiet mit Wald-, Heide- und Sumpfflächen. Dazu gehört auch ein schön gelegenes Freibad ("Heidebad"). Am Rande der Heide befindet sich das Stadion und der 1927 gegründete Solinger Vogel- und Tierpark. Die alten Herrensitze Schloss Caspersbroich und das Wasserschloss Hackhausen die nunmehr privat bewohnt werden, sind ebenfalls sehenswert.

In Merscheid gibt es die Gesenkschmiede Hendrichs, ein Industriemuseum, das die Herstellung von Scheren vom Rohling bis zum Fertigprodukt veranschaulicht.

*Quelle: wikipedia